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Jobs nach der Ausbildung

Diese Möglichkeiten hast du

Du hast deine Ausbildung erfolgreich beendet und stehst nun vor der Frage, was beruflich folgen soll? Vielleicht bist du froh, dass die Ausbildungszeit endlich vorbei ist – es ist aber natürlich auch möglich, dass du diesen Lebensabschnitt nur ungern beendest. Wie auch immer es um deine Gefühlslage steht, in jedem Fall muss es irgendwie weitergehen. Welche Möglichkeiten und Jobs nach der Ausbildung auf dich warten, erfährst du in diesem Artikel.

Die Übernahme nach der Ausbildung

Dieser Weg ist der einfachste: Du sparst dir die Suche der passenden Jobs nach der Ausbildung beziehungsweise des richtigen Betriebes. Die Übernahme direkt nach der Ausbildung bringt allerdings ein paar Voraussetzungen mit sich, welche sowohl dich als auch den Betrieb betreffen. Zunächst einmal muss dir die Ausbildung natürlich gefallen und du solltest dich in der Ausbildungsstätte auch wohl fühlen. Außerdem solltest du deine Zukunft in diesem Job sehen, zumindest für die nächsten Jahre. Bist du also von deiner Seite bereit, direkt durchzustarten, muss nur noch dein Chef mitspielen. Kommt dieser nicht von alleine auf dich zu, muss das erst mal nichts heißen. Es ist durchaus möglich, dass du als Auszubildende/Auszubildender den ersten Schritt machst. Damit solltest du natürlich nicht bis zum Ende deiner Ausbildungszeit warten. Suche das Gespräch mit deinem Chef spätestens ein halbes Jahr vor Ende des Ausbildungsverhältnisses. In jedem Fall solltest du diese Möglichkeit nicht unversucht lassen, denn deine Chancen für eine Übernahme stehen nicht schlecht. Circa zwei Drittel der ehemaligen Abzubildenden werden von Lehrbetrieb übernommen. Gerade in heutigen Zeiten, wo Fachkräftemangel ein großes Problem darstellt, sind die Aussichten gut.

Nach der Ausbildung im Job durchstarten / @Moodysum via Twenty20

Die passenden Jobs nach der Ausbildung finden

Nicht immer ist die Übernahme in den Ausbildungsbetrieb eine Option. Das kann betriebsbedingte Gründe haben. Natürlich ist es auch möglich, dass der Azubi die Ausbildungsstätte freiwillig verlässt. Manche möchten einfach die Firma oder den Wohnort wechseln, andere hängen noch eine Weiterbildung, eine Umschulung oder ein Studium dran. In den meisten Fällen weißt du das schon vor Ausbildungsende und kannst dich dementsprechend zeitig kümmern. Warte auf keinen Fall bis zum Ende deiner Ausbildung, bis du aktiv wirst. Schreibe schon vorher Bewerbungen oder sehe dich nach einem weiterführenden Bildungsweg um. Vergiss dabei auch nicht, deinen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Dein Ziel sollte es sein, einen lückenlosen Übergang zu schaffen. Gelingt dir das nicht, ist es allerdings auch keine Schande.

Zugegeben, Arbeitslosigkeit ist immer eine unangenehme Sache, aber nichts, wofür du dich schämen musst. Melde dich dann unbedingt bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend. Mit einer Ausbildung befindest du dich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Das heißt, du hast ein Recht auf Arbeitslosengeld I. Das nimmt dir erst mal eine Menge Last von den Schultern, außerdem unterstützt dich das Arbeitsamt dabei, verschiedene Jobs nach der Ausbildung zu finden.

Wichtig zu wissen: Solltest du in deiner Ausbildungszeit verschiedene Bewerbungsverfahren durchlaufen, ist dein Ausbildungsbetrieb dazu verpflichtet, dich für Vorstellungsgespräche freizustellen.


Mit einer Weiterbildung durchstarten

Hast du das Gefühl, du bist mit dem Ende deiner Ausbildung noch nicht am Ziel deiner Reise? Super, dann hänge direkt noch eine Zweit-, Ergänzungs- oder Vertiefungsausbildung dran. Natürlich kannst du auch erst mal eine Weile arbeiten und dich später weiterbilden. Es sollte sowieso immer das Ziel sein, den eigenen Wissensstand stetig zu erweitern. Wie heißt es so schön? „Wer rastet, der rostet.“ Die gute Nachricht ist: eine erfolgreich absolvierte Ausbildung qualifiziert dich nicht nur für den Arbeitsmarkt. Mit ihr stehen dir auch alle Türen für Lehrgänge und Seminare auf. Diese bringen dich nicht nur beruflich und fachlich voran, sondern auch persönlich. Doch nicht nur dass, es warten noch weitere, nicht zu verachtende, Vorteile auf dich:

  • ein höheres Gehalt,
  • mehr Verantwortung,
  • neue Aufgabenbereiche,
  • die Möglichkeit zum Sprung in die Selbstständigkeit oder
  • die Chance eines Studiums ohne Abitur.

Natürlich ist nicht mit jeder Weiterbildung alles möglich. Doch in jedem Fall bringt es etwas, sich fortzubilden.


Eine Auszeit vom Berufsleben nehmen

Sind die richtigen Jobs nach der Ausbildung noch nicht in Sicht und steht dir der Sinn auch nicht nach einer Weiterbildung? Dann kannst du auch erst einmal sogenannte „nicht-berufliche“ Erfahrungen zu sammeln. Hier gibt es die Möglichkeit ein freiwilliges soziales, kulturelles oder ökologisches Jahr zu absolvieren in den unterschiedlichsten Bereichen. Du kannst dich zum Beispiel am Theater, in einer sozialen Einrichtung, in einem landwirtschaftlichen Betrieb oder bei der Forstwirtschaft engagieren. Für deine Arbeit wirst du mit einem Taschengeld beziehungsweise einer Aufwandsentschädigung entlohnt. Auf jeden Fall macht sich ein derartiges Engagement positiv in deinem Lebenslauf, vor allem sorgt es für keine Lücken.

Erste Jobs nach der Ausbildung – oder dich lieber reisen? / @insta_aggie via Twenty20

Auslandsaufenthalt nach der Ausbildung

Auslandserfahrungen sind nur etwas für Studierende? Nein, auch nach einer Ausbildung gibt es die Möglichkeit dazu. Du musst dich nur trauen, denn daran hapert es bei vielen. Also auf ins Unbekannte! Ein Jahr im Ausland macht vor allem dann Sinn, wenn du nach Ausbildungsende noch nicht so recht weißt, wie es weitergehen soll. Überbrücke diese Leerzeit doch, indem du Selbstfindung betreibst und wertvolle Erfahrungen sammelst. Ein Auslandsjahr bringt dich nicht nur persönlich voran, sondern stärkt auch deine sozialen und interkulturellen Kompetenzen, außerdem festigt es deine Fremdsprachenkenntnisse.


Jobs nach der Ausbildung – Fazit

Es ist heutzutage keine Seltenheit mehr, dass junge Menschen nicht sofort nach der Ausbildung beruflich durchstarten. Ob eine Weiterbildung, ein Studium oder außerberufliche Erfahrungen – es ist einiges möglich. Auch Menschen im mittleren Erwachsenenalter bilden sich weiter oder satteln beruflich noch einmal komplett um. Das Leben ist diesbezüglich variabler geworden, was natürlich viele Vorteile mit sich bringt. Keiner muss heute mehr das ganze Arbeitsleben in nur einem Beruf verbringen, wenn er das nicht möchte. Anderseits machen es zu viel Auswahl und ein hohes Maß an Möglichkeiten nicht immer einfach, die optimalen Jobs nach der Ausbildung zu finden. Das wird wohl auch in Zukunft nicht leichter werden, denn die Optionen vermehren sich eher, als dass sie sich verringern. Doch das ist auch ein Geschenk, um welches dich die früheren Generationen bestimmt beneiden. Mein Appell lautet: Lass dir Zeit bei der Berufswahl und probiere mehrere Dinge aus! Es ist aber auch wichtig, dass du irgendwann ankommst …

==> Mehr über deine Zeit nach der Ausbildung kannst du hier nachlesen

Bildquelle Titelbild @bongkarngraphic via Twenty20

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