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Berufseinstieg als Young Professional

Diese Möglichkeiten hast du

Du hast dein Studium abgeschlossen oder stehst kurz vor deinem Abschluss? Dir ist die Richtung bekannt, in die deine Karriere laufen soll und du stolperst bei der passenden Jobsuche über den Begriff Young Professionals?

In diesem Artikel erfährst du, was Unternehmen unter dem Begriff Young Professionals verstehen. Erfahre, wie du an einen dieser Jobs herankommst und welche Fähigkeiten du neben deinem Studium mitbringen solltest.

  • Kennst du deinen Marktwert als gut ausgebildeter, motivierter und flexibel einsetzbarer Mitarbeiter?
  • Wie kannst du dich und deine Fähigkeiten im besten Licht präsentieren?
  • Wie hältst du es mit deinem Work- Life- Flow? Und wie gelingt der der sichere Einstieg in die Karriere?

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Young Professionals – was verstehen Unternehmen darunter verstehen

Motiviert, flexibel, ehrgeizig und hoch qualifiziert, das sind die Attribute, die Unternehmen mit Young Professionals verbinden.

Vorzugsweise handelt es sich bei ihnen um junge, gut ausgebildete Mitarbeiter, die neben ihrem Studium ein bestimmtes Maß an Praxiserfahrung und zusätzliche Weiterbildungen mitbringen sollten.

Die Konzentration auf Karriere und Aufstiegschancen, gepaart mit hoher Leistungsbereitschaft machen Young Professionals zu begehrten Mitarbeitern, die gut bezahlt und betreut werden, um sie im Unternehmen zu behalten.

Für Unternehmen sind Young Professionals heiß begehrte Mitarbeiter, die nicht selten mit neuen Ideen frischen Wind in das Unternehmen bringen und diesem im günstigsten Fall einen Vorsprung vor der Konkurrenz bieten.

Young Professionals sind ungebunden und wollen ihr erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen. Gute Chancen bieten sich jenen, die ein Semester im Ausland verbracht haben, zusätzliche Praktika nachweisen können und mehrere Sprachen beherrschen.

Nachweise über die Mitarbeit an Projekten unterschiedlichster Art und sehr gute Abschlüsse werden mit den jungen Wilden in Verbindung gebracht.

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Young Professionals werden von Unternehmen stark nachgefragt / @samanthavaughan via Twenty20

Young Professionals im Kurzüberblick

  • Berufseinsteiger nach Studienabschluss
  • Ausgezeichneter Abschluss
  • Leistungsbereitschaft
  • Zusatzqualifikationen
  • Praxiserfahrung
  • Ehrgeiz
  • Flexibilität

Wie gut ist dir dein Marktwert bekannt?

Ein Marktwert für die eigene Arbeitskraft? Ja klar! Je besser du deinen Marktwert als Young Professional einschätzen kannst, desto leichter wird es dir fallen ,einen angemessenen Einstieg auf die Karriereleiter zu finden.

Stellst du dein Licht unter den Scheffel, verkaufst du deine Arbeitskraft und Einsatzbereitschaft unter Wert. Dies mag am Anfang die einfachste Art sein, einen begehrten Job zu bekommen, aber auf Dauer kann diese Vorgehensweise Frustration und Unzufriedenheit auslösen.

Hast du deinen Marktwert zu hoch eingeschätzt, wirst du mit einer Bewerbung für deinen Traumjob in den Unternehmen kein Bein auf den Boden bekommen.

Eine annähernd korrekte und ehrliche Einschätzung deines Marktwertes ist für deine berufliche Zukunft auf alle Fälle von Bedeutung.

Deine ausgezeichnete Ausbildung und deine Motivation sollen sich auf Dauer für dich auszahlen.

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Wie findest du deinen Marktwert heraus?

Um deinen eigenen Marktwert herauszufinden, spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.
Hier ein paar dieser Faktoren:

Praktische Erfahrung:

  • Wie viel praktische Erfahrung kannst du nachweisen?
  • Unterscheidet sich dein Erfahrungsschatz von dem deiner potenziellen Mitbewerber?
  • Kannst du sämtliche Praxiserfahrungen mit Zeugnissen und Beurteilungen belegen?
  • In welchen Unternehmen hast du Praktika geleistet und nutzen dir diese Unternehmen bei deiner Bewerbung?

Abschluss und Zusatzqualifikationen:

  • Ist dein Abschluss gut genug für deine Karriereziele?
  • Hast du deine Abschlussarbeit in einem Themenbereich absolviert, der für dein Wunschunternehmen von Bedeutung ist?
  • Kannst du zusätzliche Qualifikationen, wie Sprachen, Praktika und die Mitarbeit an Projekten nachweisen?
  • Gibt es Beurteilungen der jeweiligen Unternehmen und Fachabteilung, die du einreichen kannst?
  • Warst du für Praktika oder Studiensemester im Ausland?
  • Hast du durch Mitarbeit an Projekten im Ausland Erfahrungen sammeln können und kannst dies nachweisen?
  • Kannst du Wahlfächer und zusätzliche Ausbildungskurse nachweisen?

Einschätzung der eigenen Fähigkeiten:

  • Bist du in der Lage dich deinem neuen Arbeitgeber überzeugend zu präsentieren?
  • Hast du relevante Themen und Interessen, die du wirklich beherrschst, oder verfügst du lediglich über das erworbene Studienwissen?
  • Kannst du das, über das Fachwissen hinausgehende Wissen belegen?
  • Ist dein Fachthema interessant für Unternehmen und unterscheidest du dich in diesem Bereich eventuell von Mitbewerbern?

Persönliche Einstellungen:

  • Was soll dein zukünftiger Arbeitgeber dir an Möglichkeiten bieten?
  • Entspricht das Unternehmen deinen beruflichen Wünschen und Zielen?
  • Hast du Kontakte zu anderen Unternehmen geknüpft, die deinen Wunschvorstellungen entsprechen?
  • Wie gut bist über Konkurrenzunternehmen informiert?

Neutrale Einschätzungen Anderer:

  • Wie schätzen Berufsberater deinen Marktwert ein?
  • Wie schätzen Portale für Young Professionals deinen Marktwert ein?
  • Gibt es eine Einschätzung deiner Fähigkeiten und Chancen von Lehrern, Professoren und Unternehmen, bei denen du tätig warst?
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Sei dir als Young Professional deines Marktwertes bewusst / @penvipada151 via Twenty20

Zwischen-Fazit zum Thema Marktwert

Hast du dir über die Bereiche zu deinem Marktwert realistische Gedanken gemacht und bist dir gegenüber treu und ehrlich geblieben, wirst du deinen Marktwert angemessen einschätzen können. Auf diese Weise verringerst du die Gefahr dich unter Wert zu verkaufen und dich auf Angebote zu bewerben, für die du nicht unbedingt geeignet bist, weil sie entweder deinen Interessen oder deinem Wissen nicht entsprechen.

==> Lies auch: Nach dem Studium ins Ausland?


Persönliche Fähigkeiten, die du als Young Professional mitbringen solltest

Neben der insgesamt hervorragenden Ausbildung gibt es ein paar Soft Skills, die du mitbringen solltest:

  • Teamfähigkeit
  • Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft
  • Anpassungsfähigkeit
  • Kommunikationsgeschick
  • Empathie

Deine Selbstpräsentation als zukünftiger Arbeitnehmer!

Um dich als Young Professional zu präsentieren, ist sicheres Auftreten und die Kenntnis deiner eigenen Fähigkeiten entscheidend. Mach dich weder schlechter noch besser als du bist. Deine Fähigkeiten und Kompetenzen hast du dir vor dem Bewerbungsgespräch verinnerlicht? Du hast gelernt, wie du dich gut verkaufen kannst?

Bist du dir unsicher, such dir Hilfe bei den entsprechenden Beratungsstellen, die zum Beispiel das Arbeitsamt anbietet.


Der Einstieg als Young Professional in den Beruf!

Young Professionals werden von Unternehmen regelrecht gesucht und beworben. Führende Unternehmen schätzen gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter und bieten hohe Einstiegsgehälter, Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.

Du kannst dich unmittelbar auf eine passende Stellenausschreibung bewerben oder du gehst den Weg als Trainee.

Im Idealfall lernst du im Traineeprogramm die für dich relevanten Unternehmensteile kennen, kannst an Projekten mitarbeiten und auf diese Weise zusätzliche praktische Erfahrung sammeln.

Weil Unternehmen Wert auf eine dauerhafte Zusammenarbeit mit Young Professionals legen, wird diese Zeit in der Regel gut vergütet. Aber Achtung: Ausnahmen gibt es immer wieder. Lass dich und deine Leistung nicht ausnutzen. Fällt dir auf, dass die Arbeit, der Arbeitsumfang und die Vergütung nicht im Einklang stehen, lohnt sich unter Umständen ein Wechsel zu einem anderen Unternehmen.

Hast du den passenden Job gefunden, ist unter anderem hohe Einsatzbereitschaft gefragt. Du musst als Young Professional bereit sein, mehr zu leisten, als das erwartete. Bringe dich in das Team ein und halte die an die internen Regeln. Lerne die interne Struktur des Unternehmens kennen und verschaffe dir einen Überblick über die Entscheidungsträger.

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Arbeiten als Young Professional / @TatianaMara via Twenty20

Young Professionals und ihre Work – Life- Flow Balance!

Der Begriff Work – Life – Flow Balance steht für den Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit. Vielen Young Professionals misslingt der Ausgleich zwischen Arbeit und Auszeit.

Sie wollen sich unter allen Umständen in die Arbeit stürzen und vergessen ihre Gesundheit, Erholung und einen Freizeitausgleich zur Arbeitsrealität.

Als Young Professional, der ehrgeizig seine Ziele verfolgt, ist es unabdingbar, auf diese Balance zu achten. Vergisst du den Ausgleich, brennst du aus und bist irgendwann für das Unternehmen nicht mehr tragbar. Du musst lernen, wie du einen angemessenen Ausgleich zwischen den Bereichen Arbeit und Ruhephasen herstellen kannst, um deine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Gelingt dir diese Gratwanderung, stehen deiner Karriere und deinem Leben viele Wege offen.


Fazit zum Berufseinstieg für Young Professionals

Als Young Professional stehen dir viele Unternehmen und Karrieren offen. Unternehmen machen sich gezielt auf die Suche und sind, entsprechende Ausbildung und Einsatzbereitschaft vorausgesetzt, bereit, dich auf deinem Weg in das Berufsleben weiter zu fördern.

Verkauf dich und deine Leistungen nicht unter Wert, denn es stehen dir viele Möglichkeiten offen. Mit exzellenter Ausbildung, Leistungsbereitschaft, Flexibilität und einem gesunden Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit, kannst du deinen Traumjob finden.


Es gibt noch eine weitere Alternative für Young Professionals: Die Selbstständigkeit

Selbstständigkeit versus abhängige Beschäftigung – wo geht’s lang?

In vielen Berufen hast du beim Berufseinstieg die Wahl zwischen Selbstständigkeit/freiberuflicher Tätigkeit einerseits und einer abhängigen Beschäftigung, sei es als Facharbeiter/in, als Angestellte/r oder als Beamter/in. Die Entscheidung ist für Young Professionals gar nicht so einfach, auch wenn einem manche Vorzüge sofort „ins Auge springen“.

==> Lies auch: Selbstständig machen nach dem Studium

Bei der Abwägung drängt sich dir vielleicht zuerst ein Bild der großen Freiheit auf, das du mit einer selbstständigen Tätigkeit verbindest: Aufstehen, wann du möchtest (oder vielleicht gleich vom Bett aus arbeiten), nebenher Hausarbeit und Kinderbetreuung mitlaufen lassen, sein eigener Chef sein und dabei schnell und leicht ohne viel Aufwand Geld verdienen. Du musst dir nichts sagen lassen, bestimmst deinen Verdienst selbst und kannst Urlaub machen, wann und wie viel du möchtest. Doch ganz so einfach ist das (meist) nicht wirklich.

Starte dein eigenes Ding als Young Professional / @omar.prestwich via Twenty20

Das Finanzielle und der Zeitfaktor

Fangen wir mit dem Aufwand an – und in diesem Zusammenhang mit den finanziellen Voraussetzungen. Geld solltest du schon haben.

Nun wirst du vielleicht gleich sagen: „Wieso, ich arbeite von zu Hause an meinem Laptop oder PC, den ich sowieso besitze – ich brauche für meine Tätigkeit kein Büro oder Labor, kein Auto und keine öffentlichen Verkehrsmittel. Ich kann mit null anfangen.“ Schön wäre es. Aber weit wirst du ohne Startkapital nicht kommen, wenn du nicht rein zufällig eine absolut geniale Geschäftsidee hast, die einen Hype auslöst. Du brauchst kein Vermögen, aber zwei, drei Monate ohne Einnahmen solltest du schon einkalkulieren, bis du dir einen ersten kleinen Kundenstamm aufgebaut hast oder sonst mit einigermaßen regelmäßigen Einnahmen rechnen kannst – und bis überhaupt erste Zahlungen eingehen.

Deine Einnahmen müssen hoch genug sein, um einen Gewinn abzuwerfen. Nun wirst du vielleicht einwenden: „Ich habe doch gar keine Investitionen.“ Doch, die hast du, auch wenn du sie nicht mit Händen greifen kannst. Deine Arbeitsinstrumente – zum Beispiel kann das ein Rechner, ein Drucker, eine Nähmaschine oder Handwerker-Werkzeug sein – nutzen sich bei der Arbeit ab, verbrauchen teilweise Strom und ihre normale Lebensdauer nähert sich stetig ihrem Ende.

Und dann ist da deine Arbeitszeit. Klar, Zeit an sich ist umsonst, man wird nur immer ein wenig älter. Aber für diesen Faktor gibt es ein altes Sprichwort: „Zeit ist Geld“. Zeit kann immer mit Verdienstmöglichkeiten gefüllt werden. In Zeiten, in denen du noch kaum etwas verdienst und erst einmal damit beschäftigt bist, vorbereitend den Markt zu recherchieren, Kontakte zu knüpfen und zusätzliche Kenntnisse zu erwerben, könntest du theoretisch unter anderen Bedingungen schon gutes Geld verdienen. Rechnest du für jede Stunde, die du mit Vorbereitungen verbringst, den Mindestlohn ein, kommt schon eine ganz schöne Investitionssumme zusammen – von Akademiker-Einstiegsgehältern als Berechnungsgrundlage mal ganz zu schweigen.

Laufende Ausgaben nicht vergessen

Trotz allem musst du Miete, Versicherung, Strom, Heizung etc. weiter bezahlen. So mancher hat auch noch ein BAFöG- Darlehen zurückzuzahlen. Und Essen musst du auch regelmäßig. Zudem empfiehlt es sich, für geschäftliche Flauten in der Zukunft und Ausfälle durch Krankheit vorzusorgen. Später werden noch Themen wie Expansion, Innovation und Alterssicherung relevant.

Woher das Kapital nehmen?

Du siehst: Wenn du die ganze Recherche nicht schon während deiner Ausbildung bzw. deines Studiums erledigt hast (empfehlenswert!), kommst du ganz schnell ins Minus, sofern dir nicht jemand hilft. Manchmal kommt eine Starthilfe von Eltern oder Verwandten. Aber du kannst auch entweder einen alten Nebenjob intensiv weiterführen und nebenher deine Ideen testen und die Realisierung vorbereiten oder dich bei der Bank nach Kreditmöglichkeiten erkundigen.

Ohne einen Businessplan loszulegen ist dabei keine gute Idee. Nimm dir einen evtl. sogar einen Gründungsberater, der dir hilft, deine Geschäftsidee zu verwirklichen. Hierfür und für die Gründung selbst kannst du unter Umständen einen Zuschuss beantragen.

Nicht umsonst heißt es „selbst und ständig“

Auch die täglichen Arbeitszeiten sind in der Regel nicht völlig frei wählbar. Wer ein Home Office betreibt, sollte dann mit der Arbeit beginnen, wenn die meisten Kunden es tun. Die Devise ist wieder ein altes Sprichwort: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Wer gleichzeitig mit einem Kunden online ist, verhindert, dass ihm/ihr die Konkurrenz (die bekanntlich grundsätzlich nicht schläft) einen Auftrag wegschnappt. Fristen müssen eingehalten werden und Erreichbarkeit ist ebenfalls wichtig. All das erfordert eine ordentliche Portion Selbstdisziplin. Überhaupt sind funktionierende Geschäftskonzepte mit reichlich Freizeit bei Young Professionals eine Seltenheit. Eher bist du „selbst und ständig“ bei der Arbeit, denn du benötigst nicht nur für die Erledigung deiner Aufträge und deren Akquise, sondern auch für Abrechnung, Buchführung und Steuererklärung reichlich Zeit. Da geht so manches Wochenende drauf. Solltest du trotzdem als Freelancer einmal verreisen können, musst du vorab den Verdienstausfall finanziell abgefedert haben. Viele fahren zum ersten Mal in Urlaub, wenn sie in ein Anstellungsverhältnis gewechselt sind.

Überhaupt: So ganz ohne Vorteile ist das Leben als Angestellte/r bei näherer Betrachtung nicht!


Vor- und Nachteile einer Anstellung

Angestellte sind weisungsgebunden – für viele, die mit einem Freelancer-Dasein liebäugeln, ein Graus. Inhalte, Zeiten, Honorare, Arbeitsorte – nichts kannst du dir aussuchen. Du musst, sofern du nicht von zu Hause aus arbeiten kannst, täglich zu deinem Arbeitsplatz oder auch zu Kunden fahren, pünktlich sein und dafür in der Regel etwas früher aufstehen. Am Arbeitsplatz musst du dich mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden arrangieren und deine Fähigkeiten erst einmal unter Beweis stellen.

Meist wenig Freiheiten am Arbeitsplatz

Vermutlich stößt du öfters auf Vorgaben, die es dir nicht erlauben, die in Ausbildung oder Studium erworbenen Kenntnisse anzuwenden – vielleicht ist es in deinem Bereich auch schwierig, überhaupt eine Anstellung zu finden, die deinem Profil entspricht. Am Anfang musst du vielleicht zunächst in einem Bereich arbeiten, für den du nicht direkt ausgebildet bist. Das kann aber als Ergänzung für den Lebenslauf sinnvoll sein, wenn die Tätigkeit Berührungspunkte mit deinem angestrebten Beruf aufweist. Solche Erfahrungen erleichtern Young Professionals vielfach den Zugang zu besseren Positionen. Darauf, ob du im Unternehmen bleiben kannst, hast du auch wenig Einfluss – es hängt nicht nur von dir und deiner Leistung, sondern auch von etlichen anderen Faktoren ab, ob und wie lange du dort beschäftigt wirst.

Nicht zu verachten: Sicherheit und Freizeit

Bist du aber erst einmal angestellt, profitierst du von Vorteilen, die Selbstständige nicht haben. Die Firmenleitung kümmert sich um die Sozialabgaben, du bekommst zuverlässig eine feste Summe aufs Konto, hast automatisch Anspruch auf Urlaub und Krankengeld sowie allerlei Zulagen. Du trägst keine direkte Verantwortung für das Fortkommen der Firma – dein Bereich wird überschaubar sein und kleine Fehler werden in den seltensten Fällen für das gesamte Team in den Ruin führen. Wie viele Freiheiten du genießt, hängt meist von deiner Position innerhalb der Hierarchie ab, ebenso wie dein Gehalt. Mit Fleiß und Geschick kannst du dich hocharbeiten. Nach der zeitlich begrenzten Arbeit hast du in aller Regel definitiv frei und musst dich nicht noch mit Bürokratie auseinandersetzen. Für deine Rente ist am Ende auch gesorgt.

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Wärst du gerne dein eigener Chef? / @Lesia.Skywalker via Twenty20

Fazit – was darf es denn nun sein?

Sicherheit und Freiheit schließen einander nicht unbedingt aus. Selbstständigkeit bedeutet nicht absolute Freiheit und die Anstellung nicht absolute Sicherheit. Als Selbstständige/r bist du – auch im Home Office – mit vielen Sachzwängen konfrontiert, hast kaum Freizeit und anfangs sicher viele Geldsorgen. Auch der innere Schweinehund muss – speziell zu Hause – in Schach gehalten werden, damit der Laden halbwegs läuft. In einem Anstellungsverhältnis oder auch im Beamtenstatus stehen Young Professionals aber auch nicht unter wesentlich mehr Zwängen. Freiheit besteht hier in erster Linie in garantierter Freizeit – nach der Arbeit, im Urlaub und im Ruhestand. Und die ist fast immer sehr viel üppiger bemessen als bei Freelancern. Die Vor- und Nachteile beider Arbeitsbedingungen halten sich in etwa die Waage – es hängt vor allem von deinem Temperament und deinen fianziellen Möglichkeiten ab, welche sich für dich am besten eignet.

==> Hier geht es zurück zu den Möglichkeiten als Absolvent

Bildquelle Titelbild @soheilr via Twenty20

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